Der Bo Mun Sa Verein der Internationalen Buddhistischen Religion und Kultur Berlin e.V. wurde von Byong Oh Snim Anfang 1992 ins Leben gerufen. Der kleine Verein engagiert sich in interkulturellen und interreligiösen Angelegenheiten, besonders in Berlin.
Byong Oh Snim ist ein Zen-Meister aus Korea. Er erlernte die Kunst des Zen (Seon) und der Kalligrafie in den verschiedenen Tempeln. Seit 1992 leitet er den Bo Mun Sa Tempel in Berlin. Er ist einer der in Deutschland praktizierenden Meister der koreanischen und chinesischen Kalligrafie. Snim hatte bereits verschiedene Ausstellungen im In- und Ausland.
Unser Tempelname "Bo Mun Sa" verweist auf das weit geöffnete Tor des Avalokiteshvara (Kwan Um-Bosal), des Bodhisattva allen Weisheits-Mitgefühls. Wir praktizieren in der Regel drei Methoden: Jwaseon (Sitzmeditation), Hwadu (Kong-An) und Mundap (Frage & Antwort). Bei uns bleibt eine Frage "nur eine Frage" und eine Antwort "nur eine Antwort". Es bedarf weder einer intellektuellen noch einer non-interektuellen Interpretation. Eine bestimmte Situation kann eine bestimmte Reaktion auslösen; nur in diesem Moment ist diese Reaktion möglich. Das bedeutet, die Antwort kann nicht beliebig wiederholt werden. Aus diesem Grund arbeiten wir nicht mit klassischen Kong-An-Sammlungen. Wenn die Frage und die Antwort eins werden und Fragende und Antwortende eins sind, dann bedarf es weder eines Wortes noch einer Bestätigung.
Il-Shim (aus einem Geist).
Wir treffen uns zweimal monatlich, jeweils am 1. und 3. Sonntag des Monats von 11 bis 14 Uhr zur gemeinsamen Zeremonie und Sitzmeditation. Bei erstmaliger Teilnahme bitte die aktuellen Termine auf unserer Web-Seite überprüfen. Es wird kein Mitgliedsbeitrag erhoben und auch nicht um eine Spende gebeten. Spenden werden sehr dankbar angenommen. Jeder ist bei uns herzlich willkommen.
Alle existierenden Dinge sind wie ein Traum,
eine Illusion, eine Blase und ein Schatten,
sie sind wie ein Tautropfen
und auch wie ein Blitz.
So betrachte man sie, so sehe man sie.
32. Abschnitt der Diamanten-Sutra
(Die Unwirklichkeit von Veränderungen)